Akupunktur

Die Akupunktur ist eine ausgezeichnete Alternative zur Schulmedizin indem sie die Selbstheilungskräfte aktiviert und zur dauerhaften und langfristigen Besserung führt.

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine sehr alte Behandlungsmethode, die aus dem fernen Osten zu uns gelangte und durch Europäer „verwestlicht“ wurde. Selbst der „Ötzi“ soll bereits per Akupunktur behandelt worden sein.

Die Wirkungsweise der Akupunktur ist noch nicht vollständig wissenschaftlich geklärt. Vermutlich kommt es zur Ausschüttung von schmerzlindernden und stimmungsaufhellenden Substanzen. Auch antiallergische und abschwellende Botenstoffe werden diskutiert.

Untersuchungen zeigen, dass während der Akupunktur eine Steigerung des Niveaus von Serotonin und Endorphin (körpereigene Schmerzsubstanzen) im Körper, vor allem in den Gehirnstrukturen vor sich geht. Die verstärkte Produktion führt dazu, dass der Patient keine Schmerzmittel mehr benötigt oder ihre Dosis deutlich reduziert werden kann. Eine bundesweite Studie mit mehr als 10.000 Teilnehmern hat gezeigt: Akupunktur senkt die Intensität der Schmerzen und halbiert die Zahl der Schmerztage.

Nach traditionellen chinesischen Gesichtspunkten müssen die Gegensätze Yin und Yang in Einklang gebracht werden und das Qi, die allumfassende Lebenskraft soll angeregt, beruhigt oder in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sieht den Menschen als Ganzes im Zusammenspiel mit den äußeren Einflüssen seiner Umgebung.

In einer großen Studie, die von den gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt wurde, zeigte die Akupunktur eine Überlegenheit gegenüber der konservativen Therapie, z.B. mit Tabletten, für die Behandlung von chronischen Knie- und Rückenschmerzen. Aus diesem Grunde wird diese Behandlung auch in Zukunft von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die privaten Versicherungen übernehmen die Akupunktur als Schmerzbehandlung für alle orthopädischen Erkrankungen. Selbstverständlich kann die Akupunktur auch als Selbstzahler-Leistung angeboten werden.

Bei folgenden Beschwerdebildern kann Akupunktur angewendet werden:

– Kopfschmerzen und Migräne

– Gelenkschmerzen aller großen (Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen) und kleinen Gelenken

– Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule incl. Bandscheibenvorfall,

– Schmerzen an Sehnen- und Bändern (Tennisellbogen, Fersensporn etc.)

– Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen (Förderung der Wundheilung, abschwellende, schmerzlindernde Wirkung)

– Arthroseschmerz

– Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)

– Neuralgien (Trigeminusneuralgie)

– Karpaltunnel-Syndrom

– Tinnitus

– Allergien

– Asthma

– Bronchitis

– Heuschnupfen

– chronische Infektionen

– Ohrgeräusche

– Stirn- und Nebenhöhlenprobleme

– Erschöpfungszustände

Der Patient liegt oder sitzt in möglichst entspannter Haltung. Je nach Diagnose werden an bestimmten Punkten auf den Meridianen (= Lebenslinien) zwischen 5 und 20 Einmalnadeln gesetzt, welche für ca. 20 bis 30 Minuten belassen werden. Es werden ca. 6-8 Sitzungen durchgeführt.

Weitere Informationen zur Akupunktur erhalten Sie über die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.
www.daegfa.de


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